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Ausflüge |
Da die Villa Marilia nur rund 2 km vom nächsten Anschluss an die Nationalstraße entfernt liegt, öffnet sich von hier der ganze Westen Kretas zur Erkundung.
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Rethymnon an der Nordküste Kretas ist die Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks. |
Sie gilt als das kulturelle Zentrum der Insel und beherbergt u.a. mehrere Museen sowie die Philosophische Fakultät der Universität von Kreta.
Das Wahrzeichen von Rethymnon ist die Fortezza, eine Zitadelle aus der venezianischen Zeit, die auf einem vorgelagerten Felsen an der Bucht steht.
Landeinwärts schließt sich die venezianische Altstadt an, in deren verwinkelten Gassen es eine Unzahl von kleinen Geschäften, Kunsthandwerk-Werkstätten, gemütlichen Bars und Restaurants mit sehr abwechslungsreicher Küche gibt. |
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Gleich unterhalb der Zitadelle liegt der malerische venezianische Hafen, den die Molen des neuen Fährhafens umschließen.
Dort findet jeden Donnerstag auch der legendäre Rethimniotische Wochenmarkt statt.
Seinen Standort hat er in den Jahren zuvor mehrfach gewechselt, aber dem farbenprächtigen Treiben hat das keinen Abbruch getan. |
Straßen-Entfernung: 12 km *) |
Panormo ist ein Fischerdorf an der mittleren Nordküste der Insel. Es gehört zum Bezirk Rethymnon und liegt 21 km östlich der Stadt. Westlich des Hafens gibt es ein paar kleine Badebuchten mit Sandstränden. |
Früher befand sich in Panormo der Hafen der Stadt Eleftherna, die 22 km südlich liegt. Eleftherna, das vor einigen Jahren ausgegraben wurde, war eine der bedeutendsten Städte des antiken Kreta.
Im Dorf sowie um den Hafen herum gibt es eine Anzahl von Apartmenthäusern, Tavernen und Geschäften, die auf die Anforderungen eines eher gemütlichen Tourismus eingestellt sind.
Im Sommer ist das Dorfzentrum für Autos gesperrt, und die Tavernen stellen in den engen Gassen zusätzliche Tische auf. |
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Straßen-Entfernung: 12 km *) |
Kavros ist ein winziges Dorf an der westlichen Bucht von Rethymnon. Der Name bezeichnet heute aber auch den ganzen Küstenabschnitt von der Mündung des Flüsschens Petres bis zum Fischerdorf Georgioupolis. |
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Im Lauf der Jahrtausende haben Wind und Strömung hier einen 11 Kilometer langen Sandstrand geschaffen, der nach Westen hin immer breiter wird und sich im Wasser sehr weit fortsetzt. Er ist deshalb auch für kleine Kinder gut geeignet.
Am östlichen Ende bei der Petres-Mündung gibt es ein Tauchzentrum.
Weiter westlich am breitesten Strand-Abschnitt stehen einige größere Hotelanlagen, bei denen es vielfältige Wassersport-Angebote gibt. |
Straßen-Entfernung: 29 km *) |
Argiroupolis steht auf dem Gelände der antiken Stadt Lappa, oberhalb der westlichen Bucht von Rethymnon, 9 km südlich der Küste. |
Am unteren Dorfrand gibt es eine Quelle mit malerischen Wasserfällen, aus der die 23 km entfernte Stadt Rethymnon ihr Trinkwasser bezieht.
Das Dorf ist ein beliebtes Ausflugsziel mit urtypischen Tavernen (eine davon mit eigener Forellen-Zucht), traditionellen Kafenions und Bars, einem kleinen Museum und einer faszinierenden Aussicht auf die friedliche Umgebung, die Weißen Berge und das Ägäische Meer.
Die Ausgrabungsstätte Lappa liegt gleich nebenan. |
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Straßen-Entfernung: 34 km *) |
Georgioupolis ist ein ehemaliges Fischerdorf am westlichen Ende der Bucht von Rethymnon. Um das alte Dorfzentrum herum haben sich Apartmenthäuser und Hotels jeder Art und Größe angesiedelt, und der alte Fischereihafen wurde zu einem kleinen Jachthafen ausgebaut. |
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Das Wahrzeichen von Georgioupolis ist eine winzige weiße Kapelle am äußeren Ende der Hafenmole.
Im Zentrum und am Hafen gibt es eine Reihe gemütlicher Cafes und Restaurants. Das ursprüngliche mediterrane Ambiente des Ortes ist auch heute noch spürbar.
Im Lauf der Jahrtausende haben Wind und Strömung hier einen kilometerlangen Sandstrand geschaffen, der sich im Wasser sehr weit fortsetzt. Er ist deshalb auch für kleine Kinder gut geeignet. |
Die Bucht entlang in östlicher Richtung sind einige größere Hotelanlagen entstanden, an deren Stränden alle Arten von Wassersport angeboten werden. |
Straßen-Entfernung: 35 km *) |
Anogia ist eines der am höchsten gelegenen Bergdörfer Kretas, und zudem das größte. |
Die Bewohner Anogias hatten schon immer in Sachen Musik einen hervorragenden Ruf und sind auf ganz Kreta berühmt für ihre ausgezeichneten Tänzer und Volksmusikanten.
Einige der besten Musikerfamilien der Insel stammen von hier (Xylouris, Skoulas).
Die Perle des Dorfes ist ein kleines privates Museum, in dem die schönsten Objekte des Malers und Bildhauers Alkibiades Skoulas ausgestellt sind. Im hohen Alter begann er, seine Lebenserinnerungen zu malen. |
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Als Zentrum für Schaf- und Ziegenzucht ist Anogia außerdem für seine schönen Webarbeiten bekannt. |
Straßen-Entfernung: 41 km *) |
Spili ist ein Städtchen mit nur ca. 700 Einwohnern im Bezirk Rethymnon, 30 km südlich der City auf 421 m.ü.M. |
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Von der Südküste ist es nur noch durch die Küstenberge getrennt.
Die Umgebung ist landschaftlich besonders reizvoll, und auch das Städtchen selbst, vom 878 m hohen Berg Vorisis überragt, gilt als sehr pittoresk.
Das Wahrzeichen von Spili ist der im venezianischen Stil erbaute Brunnen mit seinen 25 wasserspeienden Löwenköpfen, und es gibt auch noch einige alte Häuser, die tatsächlich aus der venezianischen Epoche stammen. |
Straßen-Entfernung: 42 km *) |
Plakias ist ein altes Fischerdorf an der Südküste des Bezirks Rethymnon. |
Unter Individualtouristen ist Plakias schon einige Zeit bekannt, aber vom Massentourismus bisher noch einigermaßen verschont geblieben.
Um den Hafen herum und weiter entlang des langen Sandstrandes, der in östlicher Richtung die Bucht säumt, gibt es eine Reihe kleinerer Hotels und Apartmenthäuser.
Direkt an der Strandstraße gibt es Restaurants und Tavernen, Kafenions, kleine Supermärkte und einige andere Geschäfte. |
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Rund 1.500 m westlich vom Dorfzentrum liegt die kleine Bucht von Souda mit ihrem ebenso kleinen Sandstrand. |
Straßen-Entfernung: 53 km *) |
Agia Galini liegt am Südhang des kleinen Vouvala-Massivs, das das höhere Kedros-Massiv von der Südküste trennt. |
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Die landschaftlich schönste Straße nach Agia Galini führt von Nea Kria Vrisi über Melambes um den Vouvala (947 m) herum.
Zunächst öffnet sich der Blick auf den Kedros (1.776 m), dessen Gipfel oft mit einer kleinen Wolke dekoriert ist, und auf das Ida-Massiv (bis zu 2.456 m).
Dann windet die Straße sich den Hang hinunter und gibt den Blick auf das Fischerdorf, auf seinen Hafen und auf die gesamte Messara-Bucht bis hinüber nach Matala frei. |
Gleich oberhalb des Hafens gibt es einige gemütliche Tavernen und Kafenions mit typisch mediterranem Ambiente. |
Straßen-Entfernung: 66 km *) |
Chora Sfakion wirkt auf den ersten Blick wie ein verschlafenes Südküsten-Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben ist. |
Das ändert sich jedoch 2-mal am Tag, wenn die Fähre von Paläochora über Sougia und Agia Roumeli hier eintrifft.
Dann kann man erleben, wie die Infrastruktur Kretas während der Minoischen Zeit funktioniert hat, als es noch keine Landstraßen gab: Überall um die Insel herum waren ständig Schiffe unterwegs, die die vielen Hafenstädtchen miteinander verbanden.
Zwischendurch kann man am Hafen gemütlich in einer Taverne sitzen und zusehen, wie die auf die Fähre wartenden Fahrzeuge sich versammeln. |
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Oder man nutzt die Zeit für einen Abstecher, z.B. via Anopoli nach Aradena mit seiner berühmten Talbrücke, oder die unzähligen Serpentinen hinauf nach Imbros, das für seine Käsepfannkuchen mit Thymian-Honig nicht weniger berühmt ist. |
Straßen-Entfernung: 83 km *) |
Matala ist aus den 1960-er Jahren bekannt, als Hippies aus der ganzen Welt hierher kamen, um in den Höhlen am Strand zu wohnen.
Inzwischen dürfen die Höhlen nicht mehr als Ferienwohnungen benutzt werden, weil sie heute nicht einmal mehr dem niedrigsten Standard der Griechischen Tourismus-Behörde genügen. |
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Matala ist trotzdem immer noch einen Besuch wert. Es hat tiefblaues Meer und einen weißen Sandstrand, der von gelben Felsen eingefasst wird (mit verlassenen Höhlen darin).
Über all dem liegt ein blauer Himmel, und der Blick reicht über die Messara-Bucht nach Agia Galini, zum Kedros und bei guter Sicht sogar bis zu den Weißen Bergen ("Lefka Ori").
Es ist leicht nachzuvollziehen, warum sie sich ausgerechnet hier niedergelassen haben ... |
Straßen-Entfernung: 96 km *) |
Die Schlucht von Samaria beginnt am Südende der Hochebene von Omalos in den Weißen Bergen ("Lefka Ori"), rund 42 km südlich der Stadt Chania. |
Der Eingang liegt 1.127 Meter über dem Meer und wird die Holztreppe ("Xyloskala") genannt. Er wird vom 2.080 Meter hohen Gingilos überragt, der als Kretas schönster Berg gilt.
Ein Pfad führt die 16 km lange Schlucht hinunter durch das größte Naturschutzgebiet der Insel.
Er passiert das verlassene Dorf Samaria und am südlichen Ausgang der Schlucht die Eiserne Pforte ("Sideroportes"), wo die Felswände einen nur 2 Meter breiten Korridor bilden. |
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Weitere 2 km südlich liegt das alte Fischerdorf Agia Roumeli. Dort kann man am Strand der antiken Stadt Tarra im Libyschen Meer baden oder sich in einer der Tavernen ausruhen, während man auf die Fähre wartet, die Paläochora und Sougia mit Chora Sfakion verbindet. |
Straßen-Entfernung: 111 km *) |
Falassarna ist der Name einer antiken Siedlung am Kap Koutri an der Westküste Kretas, am Südende der großen Halbinsel Gramvoussa und am Nordende der Livadi-Bucht.
Heute bezeichnet der Name den 3 km langen Sandstrand der Livadi-Bucht. |
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Der Wind vom Meer hat ihn aus feinem Sandstein geformt, und an einigen Stellen kann man noch die bizarren Überreste dieser Sandstein-Felsen finden.
Die Anfahrt ist auf den letzten Kilometern etwas mühsam. Man durchquert zunächst Kastelli Kissamos und fährt an beiden Häfen vorbei, bis die Welt zu Ende zu sein scheint.
Dann hält man sich links, bis man nach Platanos kommt, und dort sucht man sich einen der Wegweiser nach Falassarna, die teilweise zwischen hohem Gras am Straßenrand versteckt sind. |
Der Weg lohnt sich, denn oberhalb der Bucht öffnet sich ein einmaliger Ausblick auf das Meer und die umliegenden Berge. Und der Strand gilt ohnehin als einer der besten der Insel. |
Straßen-Entfernung: 130 km *) |
*) Alle Angaben beziehen sich auf die kürzeste Straßen-Entfernung von der Villa Marilia |